Advent in Luthers Höfen

10. Dezember 2016,  12 bis 22 Uhr, „Advent in Luthers Höfen“

Ein Fest für alle Sinne

Das Erfolgsrezept des Eisleber Advent-Erlebnisses war und ist, dass alle Akteure ein gemeinsames Ziel verfolgen.
Diese Veranstaltung, die 2008 auf Anregung der Mitteldeutschen Zeitung entstand, entwickelt Jahr für Jahr immer mehr Eigendynamik. In diesem Jahr haben 21 Höfe ihre Pforten geöffnet und bieten, neben den zahlreichen Geschäften in der Innenstadt, ein besonderes Flair. Hinter den Türen und Toren erleben die Besucher u.a. bauliches Ensemble und Innenräume historischer Gebäude, die übers Jahr geschlossen sind. Jeder Betreiber oder Besitzer eines solchen Hofes  bemüht sich, seinen Hof als einzigartig zu präsentieren.Bereits in den vergangen Jahren hatten sich einige Höfe durch ihr einzigartiges Angebot und ihre Ausgestaltung einen Eigennamen gegeben.
So gab es bereits einen Bergmanns-Hof, einen MZ-Hof, einen Handwerker-Hof und nun einen Schusterhof. Ob in den nächsten Jahren die anderen Höfe sich ebenfalls einen Namen geben und einem Thema widmen, das bleibt deren Geheimheinis – Potential haben freilich alle Höfe. Und wenn man sich auf den Höfen umschaut, da könnte bereits heute schon der eine oder andere Hof so heißen: Naturkost-Hof, Alchemisten-Hof, Liebevoll –Hof, Optiker-Hof, Kinder-Hof, Süßer-Hof, Bastel-Hof und einen Underground-Hof. Lassen Sie sich überraschen!
Die Oberbürgermeisterin Jutta Fischer wird am 10.12. 2016 um 15 Uhr alle Besucher aus Nah und fern  auf der Bühne des Weihnachtsmarktes zu Advent in Luthers begrüßen.Pünktlich mit dem 12. Glockenschlag öffnen 21 Höfe neben dem größtem Hof, dem Weihnachtsmarkt ihre Pforten. Nach der Eröffnung auf dem Marktplatz hat man den Eindruck, als ob es in der Innenstadt der Lutherstadt Eisleben zugeht wie in einem Ameisenhügel. Ständig sind Menschen unterwegs und bewundern die schönen Laubengänge, die unterschiedlichen Dachformen der anliegenden Häuser und die so liebevolle Dekoration in den Höfen. Eisleben hat sehr viele bauliche Schätze, die meist im Verborgenen liegen, und an einem solchen Tag kann man diese bewundern.Jeder Hof entfaltete seinen besonderen eigenen Reiz erst richtig mit dem Einbruch der Dämmerung.Überall haben sich die „Hof-Betreiber“ auf den regen Besucherstrom eingestellt, es gibt nur wenige Versorgungsengpässe. Und wem ein Hof zu voll ist, der geht zu einem anderen der 21 Höfe und kehrt zu einem späteren Zeitpunkt zurück.
Neben dem Kulinarischen gibt es natürlich auch, wie eingangs erwähnt, für alle Sinne etwas. Diesen Tag begleiten viele Chöre, die von Hof zu Hof ziehen.Aber es gibt nicht nur Essen und Trinken, auch zahlreiche Händler, Künstler und Handwerker werben um die Gunst der Besucher. Und hier hat man wahrlich die Qual der Wahl.
Je deutlicher sich der Mond am Himmel abzeichnet, umso mehr tritt die Beleuchtung in den Höfen in den Vordergrund. In den Höfen wird mit Kerzen, Teelichtern, Feuerkörben und effektvoll eingesetzten Strahlern ein einzigartiges Flair geschaffen, was dem Besucher beim Betreten oft ein „Oh – toll“ entlockt.
Die gute Stimmung veranlasst viele, diesen Tag erst spät am Abend zu beenden.